Proteste gegen Braunkohle

An zwei Tagen wurden und dem Motto „Ende Gelände“ die Schienen auf denen Braunkohle für die Kohlekraftwerke transportiert wird blockiert. In mehren Gruppen zogen die Aktivist_innen los um an verschiedenen Stellen die Schienen zu blockieren um so ein deutliches Zeichen gegen Braunkohleabbau und die umweltzerstörenden Auswirkungen zu zeigen.

Im rheinischen Revier, mitteldeutschen Revier und in der Lausitz wird für die Stromproduktion Braunkohle abgebaut. Ganze Dörfer werden zerstört und Menschen werden zwangsumgesiedelt. Seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts wurden mehr als 312 Siedlungen zerstört und weit über 100.000 Menschen zwangsumgesiedelt. Die Tagebaue erreichen eine Tiefe von bis zu 500m.

Die fatalen Auswirkungen der Kohleverstromung sind schon seit Jahrzehnten bekannt, dennoch wird weiter auf Kosten von Umwelt und Gesundheit daran festgehalten, um immer mehr Gewinne zu erwirtschaften. Allein im rheinischen Braunkohlerevier werden 13% des bundesweiten CO2 Ausstoßes freigesetzt. Obwohl es unstrittig ist, dass der Klimawandel zu immer häufiger auftretenden Wetterextremem wie Starkregen, Stürme und Fluten führt werden die Braunkohlekraftwerke nicht sofort stillgelegt. Der Meeresspiegel steigt an, wodurch ganze Küstenstreifen überflutet werden und Boden und Grundwasser versalzen. Der Klimawandel ist so mit dafür verantwortlich, dass immer mehr Menschen dazu gezwungen werden zu fliehen. Diejenigen, die vom Klimawandel am härtesten getroffen sind, sind nicht die Menschen aus den wohlhabenden Ländern, sondern diejenigen aus dem globalen Süden. Diese leiden ohnehin schon am meisten unter der Orientierung auf Konkurrenz und Gewinnmaximierung.

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Tag 2