Atomtransport in Hamburg gestoppt

In Hamburger Hafen sorgen mehrere mit Uranerzkonzentat beladene Container für Aufmerksamkeit. Aufgrund logistischer Probleme wurden vier Containern mit abgelaufener Sicherheitszertifizierung auf dem Gelände der Firma C. Steinweg, über einen Monat, gelagert. Nach einer kleinen Anfrage der Linken Hamburg gab der Senat bekannt, dass die Container zum nächstmöglichen Termin abtransportiert seien.
Nach einer Inspektion von Atomkraftgegner_innen auf dem Firmengelände gab der Senat zu, dass sie Container noch nicht abtransportiert worden.
Wenige Tage danach stoppten Anti-Atome-Aktive einen Atomtransportzug im Güterbahnhof Hamburg-Süd auf der Veddel. Dieser hatte auf 50 Waggons Uranerzkonzentrat geladen.
Das Uran stammt aus Namibia, Kasachstan und Usbekistan. Dort wird der Brennstoff für Atomkraftwerke unter Verursachung großer Umweltschäden abgebaut. Für eine Tonne Uran müssen bis zu 100.000 Tonnen Gestein abgebaut werden, die Reste strahlen radioaktiv und der Staub wird von Menschen eingeatmet, gravierende Krankheiten sind die Folge. Der große Wasserverbrauch in trinkwasserarmen Regionen führt zudem zur Absenkung des Grundwasserspiegels.
Angeliefert wurde ein Großteil des Uranerzkonzentrat mit der „Sheksna“ und der „Green Mountain“ über das Süd-West-Terminal in der vergangenen Woche. Bestimmt ist das auch als „Yellow Cake“ bekannte Material für die Konversionsanlage in Malvesi (nahe Narbonne in Frankreich). In weiteren Schritten werden daraus Brennelemente für Atomkraftwerke in aller Welt produziert.

Atomkraftgegner_innen verhindern, mithilfe einer Ankettvorrichtung im Gleisbett, die Weiterfahrt eines Atomtransportes im Hamburger Hafen durch

Atomkraftgegner_innen verhindern, mithilfe einer Ankettvorrichtung im Gleisbett, die Weiterfahrt eines Atomtransportes im Hamburger Hafen durch

Atomkraftgegner_innen verhindern, mithilfe einer Ankettvorrichtung im Gleisbett, die Weiterfahrt eines Atomtransportes im Hamburger Hafen durch

Atomkraftgegner_innen verhindern, mithilfe einer Ankettvorrichtung im Gleisbett, die Weiterfahrt eines Atomtransportes im Hamburger Hafen durch

Uranzug Blockade-5

Uranzug Blockade-6

Atomkraftgegner_innen verhindern, mithilfe einer Ankettvorrichtung im Gleisbett, die Weiterfahrt eines Atomtransportes im Hamburger Hafen durch

Atomkraftgegner_innen verhindern, mithilfe einer Ankettvorrichtung im Gleisbett, die Weiterfahrt eines Atomtransportes im Hamburger Hafen durch